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// Hinter den Kulissen. Ein Foto und die Geschichte dahinter!


Mit 40 verlor ich meine Jungfräulichkeit
Schon als Kind war ich ein dickes kleines Mädchen, Omas Liebling. In meiner Umgebung wurde Liebe über Essen ausgedrückt, und ich nahm immer weiter zu. Dann kamen Hänseleien und Ausgrenzung, und ich flüchtete in den Rausch von Süßigkeiten, weil ich mich damit wenigstens kurz glücklich fühlte.
Irgendwann kam der Punkt, an dem ich mir eine Beziehung wünschte. Doch solange ich mich selbst nicht lieben konnte, konnte ich auch von niemand anderem erwarten, mich anzunehmen.
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Auch mit 40 bin ich eine echte Frau! – Rouge Parisien
Laut meiner Cousine sind roter Lippenstift — und rote Unterwäsche — ab 40 Pflicht. Nach dieser Aussage starrte ich sie mit leerem Blick an, während mein Kopf fieberhaft nach einem Gegenargument suchte.
So einfach kann das doch nicht sein.
Man kann sich nicht einfach die Lippen rot anmalen und dadurch plötzlich zur Frau werden.
Und trotzdem schwebte unter meinem Widerstand bereits ein anderer Gedanke:
Vielleicht hat sie tatsächlich recht.
2 Min. Lesezeit


Die Frau in mir entdecken
Schon lange trug ich den Gedanken in mir, eine künstlerische Aktserie von mir machen zu lassen. Warum? Damals konnte ich mir das selbst nicht wirklich erklären. Es war einfach ein Gefühl.
Eines Abends scrollte ich durch Facebook und stieß auf Norbis Aufruf für ein künstlerisches Aktshooting. Anschließend durfte das Model seine Gedanken aufschreiben, und daraus sollte ein Artikel auf seiner Website entstehen.
Ich dachte sofort: Ja. Genau das brauche ich. Das ist meine Gelege
7 Min. Lesezeit


Die Welt der Frau – Buch und Blog: Was dahinter steckt
Als sie durch die Studiotür hinausging, wusste ich bereits, dass etwas kaum Beschreibbares in ihr passiert war. Vielleicht begann die Veränderung in genau der Sekunde, in der sie das Bild von sich sah.
Sie empfand sich als wunderschön, obwohl sie sich in den vergangenen vier Jahren — seit sie glaubte, durch den Krebs ihre Weiblichkeit verloren zu haben — nicht mehr getraut hatte, sich selbst im Spiegel anzusehen.
„Das ist ein Wunder“, sagte sie leise und wischte sich die Tr
5 Min. Lesezeit


Die schwierigsten Sekunden eines Fotografen
Sie sah das Foto an und ihre Augen füllten sich mit Tränen. Solche Momente erschrecken die meisten von uns, weil wir auf derartige emotionale Reaktionen kaum vorbereitet sind. Ich suchte nach Worten, konnte aber nur schweigend zusehen, wie sie eine Träne von ihrer Wange wischte.
Langsam hob sie den Kopf und suchte meinen Blick. Für einen Moment sah ich nach unten, weil ich Angst vor ihrer Reaktion hatte.
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60 Minuten
„Ich habe einen Traum, und dafür brauche ich von dir einige richtig starke Bilder.“
Mit diesem Wunsch kam Csabi durch die Studiotür. Ursprünglich hatten wir das Shooting draußen geplant, doch inzwischen war das Licht zu schwach, um wirklich überzeugende Bilder zu bekommen. Deshalb entschieden wir uns für das Studio.
Die Aufgabe war anspruchsvoll: Er wollte die Bilder für seine Bewerbung bei der Sport-Realityshow Exatlon nutzen.
3 Min. Lesezeit


Ich wollte ungeschönte, ehrliche Bilder – und bekam Fotos, die selbst mich überraschten
Vor fünf Jahren … An einem langweiligen Nachmittag scrollte ich durch Facebook und blieb an einem Beitrag hängen. Zuerst fiel mir das Bild auf. Es zeigte den Körper einer Frau von der Taille abwärts. Sie lag auf dem Bauch, die Hüfte angehoben, die Knie angewinkelt, und der Träger ihres Slips hing am Absatz ihres Schuhs.
Es war einfach sexy.
Ein Fotograf suchte ein Model, um genau dieses Bild umzusetzen.
Ich meldete mich.
Damals ahnte ich noch nicht, wie sehr mich diese We
4 Min. Lesezeit


Es gibt kein schlechtes Model, nur einen schlechten Fotografen
Eines möchte ich ganz klar festhalten: Es gibt kein schlechtes Model. Es gibt nur Fotografen, die die Schönheit eines Menschen nicht erkennen. Denn am Ende entscheidet immer der Fotograf, welchen Teil dessen, was er sieht, er auch sichtbar macht.
Doch wie funktioniert Fotografie eigentlich? Ich versuche es mit einem gedanklichen Bild zu erklären. Dafür braucht ihr ein wenig Fantasie, aber ich denke, es wird funktionieren. ;)
2 Min. Lesezeit


Auf dem Weg zum Mittelpunkt der Erde
Stell dir vor, du bewegst dich durch eine enge Öffnung in völliger Dunkelheit tief unter die Erde. Alles ist unbekannt. Jede Berührung, jeder Geruch und jedes Geräusch wirft neue Fragen auf. Du weißt nicht, was dir begegnet, wenn du dich weiter hineinwagst. Bleibst du irgendwo stecken? Stürzt du wie im Film in einen Schacht?
Natürlich hast du eine Stirnlampe. Aber sie zeigt immer nur gerade genug, um eine Frage zu beantworten und sofort die nächste aufzuwerfen.
4 Min. Lesezeit


Die Psychologie der künstlerischen Aktfotografie
Eine schöne künstlerische Aktserie ist meiner Meinung nach eher eine Frage der Psychologie als der Ausrüstung. Um das zu zeigen, kaufte ich Olympus' günstigste spiegellose Einsteigerkamera, die PEN E-PL7, dazu zwei winzige Lume-Cube-Leuchten und lud eine alte Freundin zum Shooting ein.
„Ist es für dich eigentlich normal, wenn Menschen nackt vor dir stehen?“
Wir waren bereits auf der Autobahn, als sie nach mehreren Minuten Schweigen mit leicht stockender Stimme genau diese F
7 Min. Lesezeit
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