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// Hinter den Kulissen. Ein Foto und die Geschichte dahinter!

Wie sich meine Seele verändert hat …

  • Autorenbild: Inez (24)
    Inez (24)
  • vor 4 Tagen
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 9 Stunden

• Reportage •

Meine erste Begegnung mit Norbi fiel in eine Lebensphase, die für mich bis heute sehr prägend ist.

Damals bekam ich vom Leben immer mehr Zeichen dafür, dass ich nicht an der Seite des richtigen Menschen war.

Von diesem Punkt bis dorthin, wo ich heute stehe, lag noch ein langer Weg.

Trotzdem denke ich gern zurück, denn dabei erinnere ich mich immer wieder daran, dass ich stärker bin, als ich selbst glaube.

Mit dreizehn lernte ich meine erste große Liebe kennen.

Sieben Jahre lang lebten wir in einer stürmischen, quälenden und emotional extrem belastenden Beziehung.


Bánhalmi Norbert - Profi fotós • Portfólió fotózás és portréfotózás


Einige Menschen sagten mir, dass ich in diesen Jahren mehr Leid erlebt hätte als andere in einem ganzen Leben.

Mit der Zeit begann ich solche Gedanken und Bemerkungen genauer zu betrachten.

Ich versuchte, sie in eine Art positive Motivation umzuwandeln.

Heute bin ich dankbar.

Denn auch durch diese Erfahrungen wurde ich zu der Frau, die ich bin.

Etwa ein halbes Jahr vor dem endgültigen Ende unserer Beziehung war ich gemeinsam mit meiner Mutter bei einem Fotoshooting.

Dort lernte ich Norbis außergewöhnliche Denkweise kennen und nahm viele positive Gedanken daraus mit.

Nicht lange danach begann sich in mir der Satz zu formen:


Ich will das nicht mehr.

Diese Beziehung zehrte mich auf.

Keiner von uns war noch glücklich.

Wir hielten nur noch an etwas fest, das längst nicht mehr existierte.

Nach der Trennung saß ich zunächst weiterhin auf der üblichen emotionalen Achterbahn.

An einem Tag ging es mir besser.


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Am nächsten hatte ich das Gefühl, noch nie in meinem Leben so schlecht dran gewesen zu sein.

Dann folgten einige Monate tiefer Depression.

Ich wünsche niemandem, sich so zu fühlen, wie ich mich damals fühlte.

Ich glaubte, dass mich nie wieder jemand wollen würde.

Und dass auch ich niemanden mehr wollen könnte.

Denn ich würde nie wieder lieben oder vertrauen können.

Ich dachte, ich hätte bereits meine ganze Liebe verschenkt.

Sie sei einfach aufgebraucht.

Meine Seele war leer.

Ich war wie ein ausgesaugter Zombie.

Mein Selbstwert als Frau war schon während der Beziehung verschwunden.

Danach fühlte ich mich lange nicht einmal mehr als vollständiger Mensch.

Ich verstand nicht, weshalb ich mich so fühlte.

Schließlich war ich diejenige gewesen, die aufgestanden war und die Vergangenheit hinter sich gelassen hatte.

Ich erinnere mich nicht mehr genau, wann oder wodurch sich etwas veränderte.

Aber langsam kehrte ich ins Leben zurück.

Ich begann wieder auf mich zu achten und mein Leben zu genießen.

Mit zwanzig war es schließlich Zeit, nicht länger in einem Käfig zu leben, sondern Dinge zu tun, die ich wirklich wollte.

Ich widmete mich meinem Hobby.

Tanzen ist die Ausdruckssprache meiner Seele.

Also ließ ich meine Wunden heilen und wartete darauf, wieder offen für andere Menschen zu werden.

Ich ging mit meinen Freunden aus.

Ließ mich vom Leben treiben.

Wenn mich jemand berührte, traf ich mich mit ihm, wir redeten und lernten einander kennen.

Meistens kamen wir allerdings nicht besonders weit.

Irgendetwas störte mich fast immer.

Da verstand ich:


Zuerst muss ich an mich selbst glauben.

Ich muss glauben, dass meine Träume wahr werden können.

Dass ich eines Tages die Familie und das Leben haben werde, die ich mir wünsche.

Ich muss glauben, dass ich das Glück verdiene, nach dem ich mich sehne.

Dann traf ich ihn.

Er sah mir in die Augen und ich wusste:


Ich habe ihn gefunden.

Ich bin zu Hause.

Meine Seele wurde ruhig.

Mein Herz schlug wieder voller Liebe.

Ich war glücklich.

Leider sorgte das Leben dafür, dass eine große Entfernung zwischen uns lag.

Ich begann eine Beziehung, ohne zu wissen, wann ich ihn wiedersehen würde.

Und trotzdem war ich glücklich.

Was bedeutet schon Entfernung?

Mit Zeit kann man fast alles überwinden, wenn man es wirklich will und etwas dafür tut.

Ich ging das Risiko ein.

Für Liebe und Glück lohnt es sich.

So ein Gefühl wächst nicht an jedem Strauch.

Wenn wir es geschenkt bekommen, müssen wir darauf achten, es pflegen und auch in schwierigen Zeiten daran festhalten.

Er half mir dabei, heute als stolze Frau in den Spiegel zu sehen und gern die Person zu sein, die ich bin.

Leider kam irgendwann der Punkt, an dem er nicht mehr weitermachen konnte und unsere Beziehung beendete.

Mein Herz brach erneut.

Doch ich weiß:


Alles geschieht aus einem Grund.

Ich glaube weiterhin, dass jeder Mensch das Glück verdient, nach dem er sich wirklich sehnt.

Und ich glaube, dass wir oft denken, etwas Gutes verloren zu haben, ohne zu wissen, dass vielleicht etwas noch Besseres auf uns wartet.

Ich weiß, das klingt nach Klischees.

Und ich weiß auch, dass viele Menschen den Glauben an Märchen für etwas Kindisches halten.

Aber ich weiß noch etwas:


Wir selbst lenken unser Schicksal.

Unsere Träume, Ziele und Wünsche tragen uns im Leben weiter.

Und Norbi — zusammen mit seiner Art, Menschen und ihre innere Welt zu sehen — taucht irgendwie immer genau dann wieder in meinem Leben auf, wenn ich daran erinnert werden muss, an mich selbst zu glauben.

Professionelle Porträtfotografie funktioniert dann am stärksten, wenn hinter dem Bild der echte Mensch erkennbar bleibt.


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