
Ohne Ziele gibt es keinen Erfolg!
- Bánhalmi Norbert

- vor 4 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 9 Stunden

Vielleicht begann alles 2015 am Strand von Long Beach in New York.
Dort fotografierte ich eine Erinnerungswand, die Familien und Kinder gemeinsam geschaffen hatten.
Ein Hurrikan hatte fast alles zerstört.
Doch die Menschen, die diesen Ort liebten, bauten den gesamten Küstenabschnitt wieder auf.
Ein Satz in der Mitte der Wand traf mich besonders tief:
„Follow your dreams“ — folge deinen Träumen.
Vielleicht klang dieser Moment in meinem Kopf ungefähr so: https://youtu.be/oOXnwuTC-8c
In diesem Augenblick setzte ich mir ein neues Ziel.
Im Herbst wollte ich in New York eine Porträtfotoausstellung über Ungarn realisieren, die nach der Revolution von 1956 ausgewandert waren.
Gemeinsam mit anderen wollte ich Menschen ungarischer Herkunft vorstellen, die außergewöhnliche Lebenswege hinter sich haben und als Vorbilder für andere dienen können.
Natürlich stellt sich die Frage:
Warum gerade New York?
Und warum in dieser Form?
Die Antwort ist eigentlich einfach, auch wenn die ausführliche Erklärung länger wäre.
Ich liebe Herausforderungen.
Und ich zeige Menschen gern, dass „unmöglich“ häufig nur ein Wort ist.

Eine solche Ausstellung ist ein extrem komplexes Projekt.
Sie braucht sehr viel Organisation.
Und die Hilfe und Zusammenarbeit vieler Menschen.
Zum Glück konnte das Projekt mit Unterstützung von Ildikó Nagy, der Direktorin des Hungarian House of New York, und dem Generalkonsulat von Ungarn in New York entstehen.
Wenn es gelingt, kann ich vielleicht etwas Sinnvolles weitergeben:
Glauben.
Und eine Art Landkarte.
Etwas für engagierte Künstler, die die Welt so zeigen möchten, wie sie selbst sie in ihren Arbeiten sehen.
Mein zweites Ziel ist, New York zu zeigen.
Nicht nur mit klassischen Touristenfotos.
Ich möchte eine umfangreichere, mit Bildern illustrierte Beschreibung erstellen.
Von der Reisevorbereitung.
Vom Leben vor Ort.
Von den schönen Seiten.
Und auch von Schwierigkeiten.
Aus diesen ungefähr 45 Tagen kann vielleicht sogar ein kleiner Reiseführer entstehen.
Etwas, das Menschen Orientierung gibt, die selbst hierherreisen möchten oder sich einfach für die Stadt interessieren.

Ich mache das gern.
Denn innerhalb von zwei Jahren ist dies bereits meine fünfte Reise.
Und ich erinnere mich noch gut daran, wie hilfreich mir vor der ersten Reise genau so ein Text gewesen wäre.
Der Blog startet am 11. September.
Am 12. beginne ich meine Reise.
Bis dahin gibt es noch sehr viel zu organisieren.
Ab der Abreise werden die täglichen Ereignisse selbst die Geschichte schreiben.
Denn in den folgenden sechs Wochen wird das Projekt wirklich Gestalt annehmen.
Neben den fast täglichen Treffen mit Menschen für die Ausstellung möchte ich euch auch die Stadt zeigen.
Nicht ausschließlich jene Orte, die für Touristen gemacht sind.
Sondern New York aus der Perspektive von jemandem, der hier tatsächlich Zeit verbringt.
Natürlich werde ich die bekannten Sehenswürdigkeiten trotzdem nicht auslassen.
Ihr werdet außerdem Fotos von bestimmten Orten wünschen können.
So können wir die Stadt ein Stück weit „gemeinsam“ besuchen.
Dadurch wird der Blog etwas interaktiver.
Wenn euch also interessiert, wie es ist, während der heißen Endphase eines Wahlkampfs in New York zu leben, wie eine Ausstellung entsteht und welche Menschen wir persönlich treffen werden, schaut ab dem 11. September wieder hier vorbei.
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Den professionellen Kontext und die praktische Seite der Porträtfotografie findest du auf der BANHALMI Website. Verwandte Kunstserien, Bücher und Ausstellungen bewahrt das BANHALMI ART Archiv.