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// Hinter den Kulissen. Ein Foto und die Geschichte dahinter!

Mit der günstigsten spiegellosen Kamera unter Profis

  • Autorenbild: Bánhalmi Norbert
    Bánhalmi Norbert
  • vor 4 Tagen
  • 9 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 9 Stunden




My Olympus Link: https://my.olympus-consumer.com/gallery/m/eu/155576?GalleryPostSort=PostDate&idx=47&aid=275922

Meine Geschichte begann im Herbst 2017 in New York auf einer großen Fotomesse von Adorama.

Bereits zum dritten Mal hatte ich die Möglichkeit, diese renommierte Veranstaltung zu besuchen und Vorträge einiger der besten Fotografen der Welt zu erleben. Wie mir das gelungen ist, könnt ihr an anderer Stelle nachlesen.

Im Mittelpunkt standen damals stark die spiegellosen Kameras — ein Thema, das die professionelle Fotografie bis heute teilt.

Ich hörte einen Vortrag darüber, dass sich aufgrund des kurzen Auflagemaßes mithilfe von Adaptern Objektive praktisch aller Hersteller auf solche Kameras setzen lassen.

Das faszinierte mich sofort.




Vielleicht könnte ich mir irgendwann eine solche Kamera als Backup zu meiner Vollformatkamera kaufen.

Trotzdem war ich gegenüber dem gesamten Thema so skeptisch, dass ich die Idee am nächsten Tag schon wieder verworfen hatte.

Einige Wochen später, zurück zu Hause, begegnete mir eine Anzeige:


Bei Tripont fand ein Mirrorless Day statt.

Mehr brauchte es nicht.

Ich ging hinein und probierte voller Begeisterung praktisch jede Kamera unter 200.000 Forint aus.




Meine zukünftige kleine Maschine musste allerdings eine erstaunlich lange Liste an Anforderungen erfüllen:

- Meine Vollformatobjektive und mein M42-Helios sollten sich per Adapter nutzen lassen. - Farben, Dynamikumfang und Details sollten möglichst genau dem entsprechen, was ich mit meinen eigenen Augen sehe. - Sensorbasierte Bildstabilisierung. - Bis ISO 1600 akzeptables Rauschverhalten. - Vollständige manuelle Kontrolle wie bei meiner DSLR — inklusive Kalibrierung von Farbtemperatur und Helligkeit des Displays. - Blitzschuh. - Kleine Abmessungen und hochwertige Verarbeitung. - Programmierbare Tasten. - Ein unter unterschiedlichen Bedingungen farbtreues und detailreiches Display mit 100% Bildfeldabdeckung. - Ein neig- oder schwenkbares Display für alternative Perspektiven. - Gute Nutzbarkeit im Studio und draußen. - Professionell einsetzbar. - Klassisches Design im Rangefinder-Stil.

Ich hatte ein iPad, eine Speicherkarte und einen Kartenleser dabei.

Nach den Tests erfüllte zu meiner eigenen Überraschung die Olympus PEN Lite E-PL8 meine Vorstellungen am besten.

Im Laden gab es sie allerdings nur in einer Farbe, die ich scherzhaft als „Mädchenfarbe“ bezeichnete.

Deshalb entschied ich mich für das Vorgängermodell — die vier Jahre alte, auslaufende E-PL7.




Am Ende bereute ich das nicht.

Sie war zudem günstiger.

Und ich dachte mir:


Wenn sie mir nicht gefällt, verliere ich wenigstens weniger Geld.

Ich bestellte die nötigen Adapter:


M42 auf Micro Four Thirds und EOS auf Micro Four Thirds.




Dann begann ich, die Kamera kennenzulernen.

Wegen ihrer kleinen Abmessungen nahm ich sie überallhin mit.

Am Anfang fühlten sich Fokussieren und Bedienung über das Display ungewohnt an.

Ich erklärte mir selbst:


Das ist nur ein Spielzeug. Erwarte nicht zu viel.

Dann kam der erste ernsthafte Test:




ein künstlerisches Aktshooting mit Lume-Cube-Leuchten.

Ich fotografierte mit einem manuellen 7artisans 25mm f/1.8, das ich bei eBay bestellt hatte.

Ich war ziemlich nervös.

Würde ich bei so wenig Licht auf dem Display überhaupt etwas erkennen?

Und wie sollte ich manuell scharfstellen?

Die Lupenfunktion half enorm.




Ich konnte fünfmal in das Livebild hineinzoomen.

Zu meiner größten Überraschung entstanden dadurch perfekt scharfe, farb- und detailreiche Bilder.

Diese Aufnahmen könnt ihr im entsprechenden Artikel sehen.

Vielleicht war das der Moment, in dem es bei mir klickte.

Ich begann darüber nachzudenken, welche Möglichkeiten noch in diesem winzigen Gehäuse stecken könnten.

Am meisten fehlte mir ein Sucher.




Also suchte ich nach einer Lösung.

Zwei Alternativen fand ich.

Die erste war der elektronische Olympus-Sucher VF-4 für den Blitzschuh.

Die zweite ein sogenannter Videoloupe, der direkt über dem Display sitzt.

Davon gibt es zahlreiche Varianten.

Ich entschied mich aus mehreren Gründen für die zweite Lösung.




Bei ungefähr dreifacher Vergrößerung wirkt das Display fast wie ein riesiger Fernseher.

Dadurch lässt sich bei praktisch jedem Licht hervorragend komponieren.

Mit fünffacher Vergrößerung sehe ich weiterhin jedes Detail klar genug, um auch manuelle Objektive präzise scharfzustellen.

Ans Auge gehalten stabilisiert die Lupe außerdem die Kamera.

Und weil das Display selbst neigbar bleibt, funktioniert das System sehr gut aus ungewöhnlichen Winkeln.

Es wirkt fast so, als wäre der Sucher selbst beweglich.




Ich liebe es.

Im Studio bleibt außerdem der Blitzschuh für den Funkauslöser frei.

Am spannendsten ist für mich aber, wie überzeugend das Display unter den unterschiedlichsten Bedingungen die Realität wiedergibt.

Auf dem folgenden Handyfoto wollte ich genau das zeigen.

Mit dieser Lösung konnte ich auch im Studio komfortabel arbeiten.

Und die Bildqualität spricht für sich.




Ich dachte mir:


Gut, vielleicht funktioniert die Kamera in diesem Bereich hervorragend.

Aber jetzt möchte ich ihre Grenzen austesten.

Die Ergebnisse erschienen mir für eine Einsteigerkamera beinahe unglaublich.

Die eigentliche Liebe begann jedoch, als ich mit dem Kit-Objektiv in einem Waldhotel im Vollautomatikmodus direkt JPEG fotografierte.

Im Raum gab es Lichtquellen mit unterschiedlichen Farbtemperaturen.




Trotz der alles andere als idealen Bedingungen gab die Automatik Farben und Nuancen erstaunlich genau wieder.

Mit derselben Grundeinstellung machte ich an einem Blue-Moon-Abend auch eine nächtliche Außenaufnahme.

Selbst dort waren Details sichtbar überzeugend.

Besonders beeindruckte mich:


Das waren praktisch unbearbeitete Dateien.

Und trotzdem sahen sie bereits sehr gut aus.




Von diesem Moment an suchte ich ständig neue Herausforderungen, um die Kamera weiter zu testen.

Natürlich fehlen ihr einige Funktionen, die für professionelle Arbeit wichtig sein können.

Aber wir sprechen von einem bereits vier Jahre alten Einsteigermodell.

Der damalige Nachfolger, die Olympus PEN E-PL9, besaß bereits den Bildprozessor der neuesten Generation, der auch im Topmodell OM-D E-M1 Mark II arbeitete.

Ich erwähnte bereits eines meiner Lieblingsobjektive aus der M42-Welt:


das ZENIT HELIOS-M44-6 58mm f/2.0.




Ja, an den Rändern verzerrt und vignettiert es.

Durch den Crop-Faktor 2× von Micro Four Thirds entspricht der Bildwinkel eines 58mm jedoch ungefähr 116mm auf Vollformat — bei weiterhin f/2.0.

Das eröffnet einen breiten kreativen Einsatzbereich.

Mit einem Makro-Vorsatz sind sogar Aufnahmen im Bereich von ungefähr 1:1 möglich.

Danach begann ich auch RAW zu verwenden.

Die Dateiendung .ORF kannte ich vorher nicht einmal.




Ich war neugierig, welche meiner Programme sie überhaupt öffnen würden.

Dann kam die nächste Überraschung.

Nicht nur praktisch alle Apps auf meinem iPad und iPhone verarbeiteten die Dateien automatisch.

Sogar das gute alte Picasa konnte sie öffnen — obwohl es beispielsweise mit Nikon-RAW-Dateien nie besonders gut zurechtkam.

Mehr Motivation brauchte ich nicht.

Ich setzte mir das Ziel, in meinen Bildern möglichst genau wiederzugeben, was ich in der Realität sah.




Ab diesem Punkt entwickelte ich meine Bilder aus RAW.

Wer interessiert ist, findet neben den Beispielen unten auch eine Galerie mit weiteren Bildern, die mit diesem nur wenige tausend Forint teuren Zenit-Objektiv entstanden.

Irgendwann merkte ich, dass ich diese kleine Kamera in immer mehr Bereichen einsetzen wollte.

Mein erstes natives Olympus-Digitalobjektiv wurde das M.Zuiko 25mm f/1.8.

Auf Vollformat entspricht das ungefähr 50mm Bildwinkel.

Natürlich gibt es elektronische Adapter, die EXIF-Daten übertragen und teilweise sogar Autofokus ermöglichen.

Doch wenn wir Objektive anderer Systeme verwenden, erreichen diese in manchen Fällen die Bildqualität der speziell für Micro Four Thirds entwickelten Objektive nur annähernd.

Die Zuiko-Linsen haben hier naturgemäß einen Vorteil, weil sie genau auf dieses Format abgestimmt sind.

Das 25mm f/1.8 ist ein lichtstarkes, vielseitiges Allroundobjektiv, mit dem ich unter fast allen Bedingungen gestalten konnte.

Für Porträts aus größerer Entfernung war es für meinen Geschmack weniger ideal, weil es Motiv und Hintergrund nicht stark genug voneinander trennte.

Unter den folgenden Bildern befindet sich eine Aufnahme aus dem Parlament bei f/1.8.

Trotz der offenen Blende bleibt die Detailzeichnung im gesamten Bild überzeugend.



Und das Bild entstand direkt als JPEG.

Spätestens hier wusste ich, dass diese Investition nicht unnötig gewesen war.

Preislich lag das Objektiv ungefähr auf dem Niveau eines Canon 50mm f/1.4, das zwar Vollformat abdeckt und nominell sogar lichtstärker ist.

Die beiden liegen bei der Bildqualität nicht weit auseinander.

Für meine Anforderungen führt jedoch das M.Zuiko.

Canons 50mm f/1.4 ist für seine relativ starke chromatische Aberration bekannt.

Beim M.Zuiko fand ich davon praktisch nichts.




Natürlich ist die Canon-Konstruktion mehr als 15 Jahre alt, während das Olympus deutlich moderner war.

Mit guter Software lässt sich vieles korrigieren.

Für professionelle Nutzung sind solche Eigenschaften für mich dennoch wichtig.

Ich strebe möglichst nach Perfektion.

Wenn ich Verzerrung möchte, setze ich lieber bewusst ein Objektiv ein, das genau diese Charakteristik besitzt.

Ich möchte nicht alles nachträglich erzeugen.




Am liebsten ist mir, wenn das Bild bereits beim Auslösen so aussieht, wie ich es zeigen möchte.

Nachdem mich die Bildqualität überzeugt hatte, wollte ich die Olympus PEN Lite in noch mehr Situationen einsetzen.

Ich betrachtete sie nicht mehr als Einsteigerkamera.

Für mich war sie zu einem erstaunlich guten Werkzeug geworden, mit dem ich dem Betrachter nahezu vollständig vermitteln konnte, was ich selbst sah — und das in einem winzigen Gehäuse.

Im Mai, ungefähr sechs Monate nach dem Kauf, war ich für ein Ausstellungsprojekt wieder in New York.

Dort nahm ich mir vor, einige meiner Lieblingsorte der Stadt ebenfalls mit der Olympus zu fotografieren.




Mir fehlten noch zwei Dinge:


ein brauchbares Telezoom und der ewige Klassiker, ein Fisheye.

Also besuchte ich einen Gebrauchtkamerahändler.

Dort fand ich ein M.Zuiko 40–150mm f/4.0–5.6 R der zweiten Generation und ein M.Zuiko 9mm f/8.0 Fisheye-Body-Cap-Objektiv.

Damit konnte ich praktisch alles abdecken, was ich für Streetfotografie brauchte.

Dank der Fünf-Achsen-Sensorstabilisierung konnte ich selbst am langen Teleende noch mit 1/15 Sekunde aus der Hand fotografieren.




Das beeindruckte mich vollkommen.

Noch wichtiger war allerdings die Bildqualität.

Mit beiden Objektiven entstanden ausgesprochen überzeugende, detailreiche Aufnahmen.

Meine Fotografenkollegen in New York wollten es kaum glauben, als wir die Ergebnisse auf einem 27-Zoll-iMac betrachteten.

Doch EXIF-Daten lügen nicht.

Brauche ich wirklich mehr?




fragte ich mich.

Im Megapixel-Wettrennen würde die Kamera natürlich verlieren.

Der Micro-Four-Thirds-Sensor liefert nur ungefähr 17 Megapixel.

Wenn ich aber ehrlich darüber nachdenke — und es fast nur vorsichtig aussprechen möchte — reicht das im Alltag tatsächlich vollkommen aus.

Zuerst einige meiner Lieblingsbilder mit dem Telezoom.

Besonders spannend ist für mich die erste Aufnahme.




Sie entstand auf dem Heimflug durch das Flugzeugfenster bei leichter Turbulenz.

My Olympus Link: https://my.olympus-consumer.com/gallery/m/eu/153806?GalleryPostSort=PostDate&idx=94&aid=275922

Das 9mm Fisheye mit fester Blende f/8 wirkte auf den ersten Blick wenig ernst zu nehmen.

Es ist ungefähr so groß wie eine Smartphone-Linse.

Es besitzt zwei Fokuspositionen:


etwa 20 cm und unendlich.




Ehrlich gesagt erwartete ich nicht besonders viel.

Nur die Ergebnisse aus Tests überzeugten mich davon, die knapp 30.000 Forint dafür auszugeben.

Nach wenigen Auslösungen war für mich jedoch klar:


Der Kauf war perfekt.

Auf der imaginären Bewertungswand meines kleinen Kreativsystems erschien ein weiterer Stern.

Warum, möchte ich mit den folgenden Bildern zeigen.




Im Rückblick war ich zu diesem Zeitpunkt bereits stolz darauf, mit diesem etwas ungewöhnlich aussehenden Gerät zu fotografieren.

Vielleicht entstand genau hier die Idee zu diesem Artikel.

Von meinen Schülern hörte ich nämlich ständig:


Wenn du keine riesige Kamera hast, wirst du in diesem Land nicht ernst genommen.

Dem wollte ich widersprechen.

Dabei betone ich noch einmal:




Diese Olympus war ein Einsteigermodell und inzwischen sogar ausgelaufen.

Jede neuere Kamera im Olympus-Mirrorless-Angebot sollte also mindestens genauso leistungsfähig sein und zusätzlich eigene Funktionen bieten.

Danach war meine Begeisterung vollständig.

Ich liebte es, mit dieser Kamera zu gestalten.

Und ich begann, meine DSLR zunehmend durch sie zu ersetzen.

Nur noch eine Sache fehlte für ernsthafte Arbeit:




ein natives Olympus-Objektiv, das auch für Porträtfotografie geeignet war.

Dafür gab es zwei gute Kandidaten.

Das M.Zuiko 45mm f/1.8.

Oder das M.Zuiko 60mm f/2.8 Macro.

Da ich mit meinem Zenit Helios bereits ein Objektiv um 60mm besaß und es mit Makrovorsatz ebenfalls gut einsetzen konnte, entschied ich mich für das lichtstärkere 45mm Zuiko.

Damit war mein Objektivpark komplett.




Besonders positiv:


Das gesamte System — Kamera, Objektive, Ladegerät und Videolupe — passte in eine relativ kleine Fototasche.

Aber war es tatsächlich für ernsthafte Arbeit geeignet?

Für mich liegt die Antwort in den Bildern.

Es funktionierte.

Mit meinen bisherigen Kameras war ich nie wirklich „verwachsen“.




Ich hatte nie dieses Gefühl, das ein Maler vielleicht bei seinem Lieblingspinsel kennt:


einen kreativen Partner zu haben, mit dem gemeinsam etwas Besonderes entsteht.

Jetzt hatte ich dieses Gefühl endlich.

Und darüber freute ich mich enorm.

Ich arbeitete zu diesem Zeitpunkt bereits seit fast zwanzig Jahren in der Fotografie.

Wer Fotografie liebt, braucht immer wieder etwas, das ihn neu inspiriert.




Hier seht ihr meinen gesamten Objektivpark einschließlich des M42-Zenit-Objektivs, das auf dem Titelbild an der Kamera montiert ist.

Wichtig war mir außerdem, für jedes Objektiv eine Gegenlichtblende zu haben, damit ich unerwünschtes Streulicht möglichst gut kontrollieren kann.

Gerade bei Porträts ist das für mich wichtig.

Manchmal suche ich Gegenlicht und Flares allerdings bewusst, weil sie einer Aufnahme eine besondere Atmosphäre geben können.

Ich brauchte nur einen hochwertigen 46mm-ND-Filter.

Mit Step-Ringen kann ich ihn an allen Objektiven einsetzen.




Dadurch ist auch die maximale Verschlusszeit von 1/4000 Sekunde kein Problem, wenn ich bei viel Licht offenblendig fotografieren möchte.

Auch der eingebaute Farbeffekt ist gelegentlich praktisch, wenn ich nur eine Farbe hervorheben und den Rest des Motivs schwarz-weiß darstellen möchte.

Was kann das 45mm nun tatsächlich?

Durch den Crop-Faktor 2× entspricht sein Bildwinkel ungefähr einem 90mm f/1.8 auf Vollformat.

Es liefert hervorragende Porträts selbst bei schwachem Licht.

Der Autofokus ist schnell und präzise.




Das Motiv löst sich sehr schön vom Hintergrund.

Wenn ich mich richtig erinnere, beschrieb Olympus diese Art von Bokeh in einem Werbefilm sogar als zukünftigen Trend.

Ich persönlich liebe daneben weiterhin die Zeichnung alter Objektive.

Geschmackssache.

Zum Abschluss möchte ich sagen:


Die Olympus PEN Lite wurde für mich nicht nur zu einem perfekten Reisebegleiter.




Nach all den Erfahrungen oben kann ich guten Gewissens behaupten, dass sie in bestimmten Bereichen auch zu einem vollwertigen professionellen Werkzeug geworden ist.

Wie erwähnt, arbeite ich inzwischen ausschließlich in RAW.

Für die Entwicklung nutze ich Luminar 2018, weil es mir die größte kreative Freiheit bietet.

Die Rauschreduzierung erledige ich mit Noiseless.

Zusammengefasst:


Mit meiner Vollformatkamera arbeite ich seit längerer Zeit vor allem beruflich.




Wegen ihrer Größe kann ich sie nicht immer mitnehmen.

Mit dieser kleinen spiegellosen Kamera im klassischen Design habe ich dagegen wieder stärker das Gefühl, wirklich zu gestalten.

So sehr, dass ich heute bei einer Pressekonferenz im Parlament mutig genug war, die Presse- und Werbefotos für das öffentlich vorgestellte ungarische „Brot des Landes 2018“ mit der Olympus PEN Lite und dem M.Zuiko 25mm f/1.8 zu fotografieren.

Tageslicht.

Aus der Hand.

Hier einige inoffizielle Aufnahmen. :)




Nachdem ich all diese Gedanken nun einmal niedergeschrieben habe, habe ich fast das Gefühl, ganz unbeabsichtigt zu einem Fanatiker spiegelloser Olympus-Kameras zu werden.

Das hätte ich selbst nie erwartet.

Fast zwanzig Jahre lang arbeitete ich ausschließlich mit einem der beiden großen Namen des DSLR-Marktes.

Aber:


Was gut ist, ist gut.

Alle Testbilder einschließlich EXIF-Daten findet ihr hier: https://my.olympus-consumer.com/members/banhalminorbert


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