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// Hinter den Kulissen. Ein Foto und die Geschichte dahinter!

Ich kam nur wegen eines Porträts, aber …

  • Autorenbild: Szabina
    Szabina
  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 9 Stunden

• Reportage •

Grundsätzlich empfinde ich mich als fröhliche, energiegeladene Frau, die die anerkennenden Blicke, Höflichkeit und Aufmerksamkeit von Männern genießt.

Diese kleinen „Pralinen“, die ich aus meiner Umgebung bekomme, geben meinem Selbstvertrauen immer wieder positive Rückmeldung.

Ich glaube, auch ein schönes Foto kann wie so eine „Praline“ wirken und etwas zur weiblichen Ausstrahlung und zum Selbstbewusstsein beitragen.

Norbi hatte mich bereits einige Jahre zuvor fotografiert.


Bánhalmi Norbert - profi fotós - portréfotózás


Deshalb kannte ich seine Arbeit und seine Präzision sowohl aus eigener Erfahrung als auch vom regelmäßigen Verfolgen seiner Seite.

Weil ich zu einem vertrauten Ort und Fotografen kam, gab es keine Nervosität gegenüber etwas völlig Neuem.

Nur angenehme Vorbereitung und erwartungsvolle Aufregung.

Lockige oder glatte Haare?

Was ziehe ich an?

Wie schminke ich mich, damit es auf den Bildern weder zu viel noch zu wenig ist?

Ich vermute, genau solche Gedanken beschäftigen fast jede Frau vor einem Shooting.

Mit einem solchen Tag — und einem solchen Erlebnis — hatte ich allerdings nicht gerechnet.

Wegen einer schlechten Nachricht, die ich unterwegs bekam, kam ich mit halb verweintem Make-up bei Norbi an.

Durch den Regen sah meine Frisur längst nicht mehr so aus wie am Morgen.

Bis das Foto entstand, war sogar meine Kleidung schmutzig geworden.

Und ich hatte wirklich überhaupt keine Lust, vor der Kamera charmant zu lächeln.

Außerdem waren die Fotos auch noch ein Geschenk.

Wer schon einmal bei Norbi war, weiß, dass jedes Shooting mit einem kürzeren oder längeren Gespräch beginnt.

Ich glaube, diese Gespräche tun der Seele praktisch jedes Menschen gut.

Man fühlt sich dadurch besonders, stimmt sich auf das Shooting ein — und genau das spiegelt sich anschließend auch in den Bildern.

Als ich Norbi erklärte, warum ich so schlechte Laune hatte, sagte er einfach:


„Wir können auch das schönste traurige Bild der Welt machen.“

Fast wie ein Zauberspruch.

Sofort fühlte ich mich etwas besser.

Nach einem ausführlichen Gespräch war ich schließlich gar nicht mehr traurig.

Mein Selbstvertrauen und meine Fröhlichkeit kehrten zurück.

Und am Ende entstand sogar ein feminines, leicht kokettes Bild — genau so, wie ich es mir ursprünglich gewünscht hatte.

Ich kam nur wegen einiger schöner Porträts.

Ich ging mit viel mehr nach Hause.

Ein gut aufgebautes Porträtshooting verfolgt das Ziel, im Bild echte, selbstbewusste Präsenz entstehen zu lassen.


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