Für ein gutes Profilbild braucht man High Heels!
- Schnierer Kati - SHE.hu

- vor 4 Tagen
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 9 Stunden
Und es ist auch nicht egal, woran du währenddessen denkst. ;)
Oft lässt es sich nicht vermeiden, dass ein Foto von dir gemacht wird — selbst wenn du das überhaupt nicht möchtest, weil du überzeugt bist, auf Bildern schrecklich auszusehen.
In manchen Lebenssituationen brauchst du einfach ein Foto.
Und dann ist es sogar wichtig, dass es gut wird.
Ein Lebenslauf für eine neue Bewerbung ist ein gutes Beispiel.
Unsere Heldin Linda hielt ihren Fall für vollkommen hoffnungslos und vertraute sich deshalb lieber einem professionellen Fotografen an.
Natürlich ist Linda eine wunderschöne Frau.
Sie ist nicht nur attraktiv, sondern auch entschlossen und intelligent.
Das war sofort klar — nicht nur für den Fotografen Norbert Bánhalmi, der die Aufgabe übernahm, genau diese Schönheit auch im Bild sichtbar zu machen.
Linda kam in ihrem grau-esten Outfit und mit dem grau-esten Accessoire zum Shooting.
Halten wir hier kurz inne.
Was verrät uns das?
Natürlich ist Linda alles andere als eine graue Maus.
In ihrer Tasche lagen nämlich auch aufregende High Heels und auffälliger Schmuck.
Unsicher fragte sie:
„Soll ich das anziehen?“
Norbi kannte die Antwort natürlich.
Sie fragte, weil sie es tragen wollte.
Und sie hatte es mitgebracht, weil es ihr gefiel.
Denn genau so ist sie wirklich:
farbenfroh und mutig.
Dann muss genau das auch im Foto sichtbar werden.
Sieht man High Heels überhaupt auf einem Porträtfoto?
Ich verrate es euch:
Ja.
Man sieht sie im Lächeln.
In der Haltung.
Im Selbstbewusstsein.
Selbst wenn du nur schnell in einen Passfotoautomaten springen kannst, lohnt es sich, Kleidung zu tragen, in der du dich wirklich wohlfühlst.
Sie gibt dir Selbstvertrauen.
Und genau das macht dich schön.
Noch besser ist es, den Menschen mitzunehmen, in dessen Nähe du dich entspannen kannst.
Zum Glück ist Norbi so ein Mensch.
Er kann auch aus Fremden freie, natürliche Momente herausholen.
Bei Linda gelang ihm das ebenfalls.
Es entstand ein echtes „All-in“-Bild.
Man kann es auf LinkedIn und auf einem Datingprofil verwenden.
(Gut, die Dating-Version bekam noch einen etwas aufregenderen Filter.)
Und selbst der Mutter kann man es schicken.
Mir fiel ein Lebenslauf ein, den ich einmal erhalten hatte.
Auf dem Foto blickte mich eine streng wirkende Anwältin an.
Sie erschien nicht nur unsympathisch.
Ehrlich gesagt machte sie mir sogar ein wenig Angst.
Doch ihr Lebenslauf war so vielversprechend, dass wir sie trotzdem einluden.
Natürlich war sie in Wirklichkeit überhaupt nicht so, wie wir sie anhand des Bildes erwartet hatten.
Sie war eine weltoffene junge Frau, die ständig nach neuen Herausforderungen suchte.
Das Bild, das du von dir zeigst, beeinflusst auch, wie ein Arbeitgeber dir begegnet.
Wenn du auf deinem Foto wie eine graue Maus wirkst, wird man dich wahrscheinlich auch in einer entsprechenden Rolle sehen.
Aber vielleicht willst du dich gar nicht einfach in die Reihe stellen.
Vielleicht möchtest du nicht der x-te Mitarbeiter werden, dessen Namen niemand kennt.
Vielleicht suchst du Herausforderung.
Dynamik.
Kreative Aufgaben.
Dann hol diesen aufregenden, farbigen Schmuck heraus und lächle auf dem Foto ein wenig verschmitzt.
Linda stand unter den Lampen.
Das Licht blendete, doch langsam gewöhnte sie sich daran.
Dann machte Norbi plötzlich eine ausgesprochen freche Bemerkung.
Und da war es:
Lindas perfektes Lächeln.
Wenn der zukünftige Arbeitgeber wüsste, woran sie in diesem Moment dachte — würde er rot werden?
Vielleicht auch nicht.
Denn Linda möchte eigentlich gar nicht unter einem stocksteifen Chef arbeiten.
Darüber hatte sie vermutlich selbst noch nie richtig nachgedacht.
Wenn sie sich so zeigt, wie sie wirklich ist — und nicht so, wie sie glaubt, dass die Welt sie sehen möchte, wie „man es macht“ oder wie es sich „gehört“ — dann wird auch genau SIE eingestellt.
So einfach kann es sein.
Natürlich entstand von Linda ein großartiges Bild.
Auch sie war zufrieden.
Das glückliche Lächeln in ihrem Gesicht sagte alles.
Man sah ihr an:
Sie konnte es kaum erwarten, das Foto auf Facebook hochzuladen.
Schnierer Kati – SHE.hu
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