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// Hinter den Kulissen. Ein Foto und die Geschichte dahinter!

Feuerwerk vs. Smartphone: So vermeidest du impressionistische Lichtkleckse am Himmel (und behältst deine Augen)

  • Autorenbild: Bánhalmi Norbert
    Bánhalmi Norbert
  • vor 4 Tagen
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 9 Stunden




Hier ist eine lockere, humorvolle Version des Blogbeitrags auf Grundlage der vorgegebenen Punkte.

Hallo, nächtliche Lichtjäger und Instagram-Husaren!

Der große Knall rückt näher: jener Abend im Jahr, an dem wir kollektiv unsere Smartphones in den Himmel halten, als wollten wir zu den Klängen von Unheimliche Begegnung der dritten Art Kontakt mit einer sehr hellen, weit entfernten Zivilisation aufnehmen.

Aber unter uns: Die meisten Feuerwerksfotos, die am nächsten Morgen in unserer Galerie landen, sehen weniger nach Realität aus als nach verlaufener Temperafarbe eines leicht beschwipsten Kindergartenkindes. Sei nicht die Person, die nur unscharfe leuchtende Kringel postet.

Wir haben einen schnellen Survival-Guide zusammengestellt, damit du dieses Jahr zum Foto-Guru der Runde wirst — mit Bildern, bei denen selbst die Nachbarin fast ihr Gebiss verliert.

⚠️ Wichtiger Sicherheitshinweis — jetzt im Ernst: Bevor wir uns in den Megapixel-Krieg stürzen, Feuerwerk ist kein Spielzeug. Wirklich nicht. In einer der Quellen wird von einer armen Katze berichtet, die bei einem Unfall 2017 durch einen verirrten Funken ein Auge verlor.

Pass auf dich und deine Augen auf und geh nicht zu nah ans Feuerwerk. Beim Fotografieren lieber auf den Bildschirm schauen, statt direkt in den Himmel zu starren, während glühende Asche herunterfällt.

Gut, jetzt können wir Spaß haben.


1. Das „Survival-Kit“ und der Kampf um den Platz


Bereite dich vor, bevor es in die große Schlacht geht.

Der Fluch des fettigen Fingers: Das erste und wichtigste Gebot lautet: REINIGE DIE LINSE. Ernsthaft. Mit einem Mikrofasertuch — oder im Notfall mit einer sauberen Ecke des T-Shirts. Es gibt kaum etwas Frustrierenderes, als wenn das Foto deines Lebens durch Reflexe eines fettigen Fingerabdrucks ruiniert wird, den du noch vom Pommesessen am Nachmittag auf dem Glas verewigt hast.

Akku und Speicher: Lade dein Smartphone auf 100 Prozent und schaffe freien Speicherplatz. 4K-Videos und Serienbilder fressen Gigabytes ungefähr so schnell, wie ich zu Weihnachten Bejgli esse.

Die Kunst der Revierbesetzung: Komm früh und „sichere dir deinen Platz“. Profis wie Jared Polin schlagen scherzhaft vor, den eigenen Namen mit Kreide auf den Asphalt zu schreiben. Wir bleiben vielleicht lieber bei der zivilisierteren Decke oder beim Campingstuhl. Du wirst möglicherweise stundenlang dort sitzen.

Ausrüstung: Nimm Wasser mit, sofern du nicht vor Ort für eine halbe Literflasche beinahe Goldpreis bezahlen willst. Wenn deine Ohren empfindlich sind, sind Ohrstöpsel ebenfalls vollkommen okay. Manche dieser Knaller sind wirklich laut.

2. Werde nicht zum „Künstler der zitternden Hand“


Der größte Feind der Feuerwerksfotografie ist nicht die Dunkelheit, sondern deine eigene Hand. Bei wenig Licht braucht das Smartphone oft länger für eine Aufnahme — längere Belichtungszeit — und wenn du dich in diesem Moment bewegst, was ziemlich wahrscheinlich ist, landet das Ergebnis im Papierkorb.

Der Heilige Gral: ein Stativ. Wenn du ein kleines Smartphone-Stativ besitzt, nimm es mit. Das ist die beste Lösung.

Profi-Tipp fürs Stativ: Schalte die Bildstabilisierung AUS, sofern dein Gerät das erlaubt. Auf einer völlig stabilen Auflage können manche Systeme „überkorrigieren“ und ausgerechnet dann Bewegung erzeugen, wenn gar keine vorhanden war.

Plan B — ohne Stativ: Werde selbst zum Stativ. Presse die Ellbogen an den Körper, lehne dich an eine Wand, einen Zaun oder an einen ahnungslosen Freund mit etwas stabilerer Statur. Hauptsache: möglichst unbeweglich.


3. Die Methode des „faulen Genies“ — unsere Geheimwaffe


Wenn dir bei den Begriffen „Belichtungszeit“ und „ISO“ eher der Name eines asiatischen Gerichts einfällt, ist dieser Punkt für dich. Einer der sichersten Wege zum Erfolg lautet:

Starte eine Videoaufnahme. Bei vielen Smartphones erscheint während des Videos ein kleiner weißer Auslöser oder ein Kamera-Symbol. Drück bei den großen Explosionen begeistert darauf.

So bekommst du ein gutes Video der gesamten Show UND gleichzeitig starke Einzelbilder, ohne den Höhepunkt zu verpassen, weil du gerade in den Einstellungen herumfummelst. Ziemlich genial, oder?

4. Wenn du trotzdem Profi spielen willst... (der Weg der Mutigen)


Wenn du die Macht in dir spürst und dein Smartphone einen „Pro“- oder „Manuell“-Modus besitzt, kommt hier das Rezept:

ISO — Lichtempfindlichkeit: niedrig halten, etwa bei 100 oder 200. Feuerwerk ist extrem hell. Bei zu hoher ISO wird das Bild körnig und die Farben brennen zu Weiß aus.

Fokus — Schärfe: Lass das Smartphone nicht im Dunkeln „jagen“ wie ein verwirrter Jagdhund. Tippe auf ein entferntes Licht — Straßenlaterne oder beleuchtetes Fenster — und sperre den Fokus. Häufig erscheint dann AE/AF Lock oder eine ähnliche Anzeige.

Belichtung — Helligkeit: Nach dem Sperren des Fokus erscheint oft ein kleines Sonnensymbol. Zieh es nach unten. Mach das Bild dunkler, damit die Farben nicht ausbrennen und der schwarze Himmel tatsächlich schwarz bleibt.

Serienaufnahme: Halte am Höhepunkt der Explosion den Auslöser gedrückt. Das Smartphone macht in kurzer Zeit eine ganze Reihe von Bildern, und du kannst danach den perfekten Moment auswählen.

Ausrichtung: Hochformat, wenn du den Weg der Rakete vom Boden bis in den Himmel zeigen möchtest. Querformat, wenn auch die Skyline Teil der Komposition sein soll.

5. Komposition: Schau nicht nur in den Himmel


Ein Haufen bunter Streifen vor pechschwarzem Hintergrund ist kurz spannend. Nach fünf Minuten wird es ehrlich gesagt eintönig.

Nimm noch etwas anderes ins Bild. Suche ein schönes Gebäude, einen Kirchturm oder nutze die Menschenmenge vor dir als Silhouette.

Wie Gordon Laing sagt: Wenn du am Wasser bist — etwa an der Donau — können Spiegelungen wahre Wunder bewirken. Selbst eine Pfütze kann künstlerisch aussehen.

Und manchmal befindet sich das schönste Bild gar nicht am Himmel. Jared Polin weist darauf hin, dass das staunende Gesicht eines Kindes — oder Erwachsenen —, in dessen Augen sich die Explosionen spiegeln, oft mehr erzählt als die Rakete selbst. Sei kreativ.

📸 VIPACH FEUERWERK-CHALLENGE! 📸


Na, wer ist der härteste Smartphone-Fotograf weit und breit? Behalte deine Meisterwerke nicht für dich.

Die Aufgabe: Teile dein bestes Feuerwerksfoto des Jahres — oder deinen lustigsten, herrlich misslungenen „Licht-Fail“ — in der VIPACH WhatsApp- oder Facebook-Gruppe.

Zeigen wir, dass unsere Community nicht nur feiern, sondern auch starke Mobile Photography kann. 😉

Zum Schluss eine Analogie: Feuerwerk zu fotografieren ist wie Backen. Du musst das „Rezept“ — die Einstellungen — möglichst genau beachten, aber das süße Ergebnis entschädigt für die Mühe. Und wenn es schiefgeht, bleibt wenigstens eine gute Geschichte über den angebrannten Kuchen.

Gutes Licht — und passt auf euch auf!


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Den professionellen Kontext und die praktische Seite der Porträtfotografie findest du auf der BANHALMI Website. Verwandte Kunstserien, Bücher und Ausstellungen bewahrt das BANHALMI ART Archiv.

 
 
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