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// Hinter den Kulissen. Ein Foto und die Geschichte dahinter!

07.15. | Fotografie-Kennenlernabend bei IKONO Vienna

  • Autorenbild: Bánhalmi Norbert
    Bánhalmi Norbert
  • vor 4 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 9 Stunden

Kennst du das, wenn im Kalender am Dienstag „kreatives Fotografieren – draußen“ steht und die Wettervorhersage dir trotzig ein einziges Wort entgegenhält: REGEN?

Genau in dieser Schleife steckte ich. Dienstag kommt. Es schüttet. Ja, ja, die Natur braucht Wasser, wir auch – aber was machen wir mit unserem Foto-Kennenlernabend, wenn sich der Himmel offenbar persönlich gegen uns verschworen hat?

Eine kleine Panikattacke war in Sicht. Dann kam die Rettung.

Ich warf die Frage in unsere Gruppe, und Denisz antwortete ohne zu zögern: IKONO Vienna.

Mein Monitor bekam beinahe große Augen.

IKONO was?

Ich hatte keine Ahnung, wovon er sprach. Aber wenn jemand dermaßen begeistert ist, muss etwas dran sein.

Also stürzte ich mich in die dunklen Tiefen des Internets wie eine Hyäne aufs Abendessen, und wenige Minuten später war mein Bildschirm voller Videos und Fotos.

Wow.

Das war nicht einfach irgendein Ort. Das war visuelles Disneyland.

Natürlich sagte ich sofort Ja – zum Ort und zum Erlebnis.

Ich prüfte die Option für Gruppentickets und schrieb die Verantwortlichen über die Website an. Da ich selbst noch nicht wusste, wer die Anmeldungen genau koordinieren würde, trug ich vorsichtshalber Denisz als Kontaktperson ein. Schließlich war es seine Idee; ein bisschen Verantwortung darf dazugehören.

Am nächsten Tag kam die Antwort: 15 Prozent Rabatt, weil wir mehr als zwölf Personen waren.

Juhu. Sparen ist immer schön.

Ich packte die Angemeldeten sofort in eine WhatsApp-Gruppe, die sich in kürzester Zeit füllte. Das Interesse war so groß, dass die Plätze förmlich davonflogen.

Dann schaute ich hoch – und plötzlich war Dienstag.

Der große Tag.

Wir hatten riesiges Glück: Vor Ort kümmerte sich eine zauberhafte Mitarbeiterin namens Vivienn auf Ungarisch um uns. Selbst wer auf Deutsch nur „ein Bier, bitte“ beherrschte, musste also keine Krise bekommen.

Und dann kam noch etwas Besonderes: Unser erstes Fotoklub-Mitglied, dessen Muttersprache nicht Ungarisch ist.

Ich bin sicher, das löst eine Lawine aus. Bis September sind wir vermutlich ein ernsthaft internationales Team.

Aber jetzt zum eigentlichen Ort.

Ich war voller Neugier und hatte die Aufgaben im Kopf bereits fertig geplant.

Dann betraten wir den ersten Raum – und das gesamte Konzept landete im Müll.

Also stellte ich die Teams spontan gemischt zusammen: Manche kannten sich seit Ewigkeiten, andere sahen sich zum ersten Mal.

Die Aufgabe? Innerhalb des Teams sollte jeder jeden porträtieren – aber das Model durfte NICHT in die Kamera schauen.

Zusätzlich gab es ein Thema: Ehrlichkeit.

Es war erstaunlich, wie sehr die unterschiedlichen Räume kreative Energie freisetzten. Vom vorgegebenen Thema schweiften die Gruppen relativ schnell ab – aber die Ergebnisse?

Großartige Bilder.

Einige davon könnt ihr weiter unten im Blog sehen.

Und das Beste: Die Teams begannen sich allmählich zu vermischen. Von Cliquen keine Spur. Beim Fotografieren kam das echte Kennenlernen in Gang, und so viele lächelnde Gesichter habe ich bei einem Fotoklub-Tag selten gesehen.

Der Höhepunkt war ein Raum voller silberner aufblasbarer Bälle, mit denen man herumwerfen durfte.

Neues Thema: Wahnsinn.

Das begleitete uns anschließend durch die restlichen Räume. Inzwischen waren alle so locker, dass sich die Teams ständig neu formierten. Niemand blieb in seiner vertrauten kleinen Gruppe hängen.

Vivienn meinte, man könne den Ort in 40 bis 60 Minuten durchlaufen.

Wir?

Zwei Stunden.

Am Ende dachte ich nur noch: Wie sollen wir das nächste Woche übertreffen?

Die Antwort kam schnell.

Am Dienstag, 22. Juli, geht es ins Haus der Musik.

Macht euch bereit. Das nächste Abenteuer zielt auf die Ohren.

Die Bilder findet ihr hier.


  • BMI Fotoklub Wien - Bécsi Magyar Iskola
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