04.01 | Wie man NICHT unauffällig bleibt
- Bánhalmi Norbert

- vor 4 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 9 Stunden
Hallo Fotokünstlerinnen, Fotokünstler und Liebhaber imaginärer Reportagen! :)
Der 1. April legte bei uns los, als hätte jemand den Turbo eingeschaltet. Unsere Website wurde geboren — und sie ist so schön geworden, dass sogar meine Großmutter fragte: „Ist das das Internet?“ Ja, Oma, das ist das Internet. Und noch einiges mehr.
Auch unser Team wuchs wie Frühlingsblumen, und ich begann zu bloggen. Das Ganze fühlt sich inzwischen ein bisschen wie eine Seifenoper an — nur dass wir die Hauptrollen spielen und sich sämtliche Verwicklungen um die Fotografie drehen.
Auch unsere „Mutprobe“ am Dienstag wurde ziemlich unvergesslich. Wir versammelten uns am Stephansdom, als wären wir Geheimagenten am Set eines Krimis. Die Aufgabe? Eigentlich nur: „Sei ein unsichtbarer Fotograf.“ Na klar — als wäre das so einfach wie ein Spiegelselfie.
Zuerst sollten wir paarweise „einander fotografieren“, dabei aber gleichzeitig irgendeine „spannende“ Szene im Hintergrund erwischen. Zehn Minuten? Natürlich — als müsste man in dieser Zeit ein Rätsel lösen. Es gab „Komfortzone verlassen“, „Drama im Hintergrund dirigieren“ und selbstverständlich die „schwarz-weiße Fußfotografie“, bei der die Person im Bild nur Statist war. Entscheidend war das eigentliche „Thema“: manchmal ein Schatten an der Wand, manchmal eine Taube, die offenbar gerade Flugunterricht nahm.
Dann folgte der Wettbewerb „Wer hat das beste Bild?“, ungefähr wie ein „Wer kann mehr Pizza essen?“-Wettbewerb — nur eben mit Fotos. Manche fotografierten taktisch, andere im Maschinengewehrmodus. Hauptsache, jeder fand am Ende sein eigenes „Kunstwerk“, entstanden entweder aus einem spontanen Gefühl oder aus purem Zufall.
In der Kirche sollten wir anschließend „Seele“ fotografieren. Das ist ungefähr so, als wollte man unsichtbare Feen ablichten. Natürlich galt dabei die „Ein-Klick“-Regel — die fotografische Variante von „Drück bloß nicht auf den roten Knopf“.
In der Wiener Ungarischen Schule fotografierten wir danach eine Probe des Svung Wiener Ungarischen Theaters. Die Aufgabe? „Fotografiere die Zukunft!“ Klar — als hätten wir alle eine Kristallkugel dabei. Entscheidend war das „Gespür“, das sich manchmal ungefähr so anfühlt wie der Moment, in dem man plötzlich weiß: Gleich stolpere ich.
Das Wichtigste aber: Das Team ist weiter zusammengewachsen, fast wie eine Familie, deren gemeinsame Sprache die Fotografie ist. Und jetzt kommen die besten Momente unserer Künstler — gewissermaßen die Antworten auf die Frage „Was war heute das Lustigste?“ in Bildform.
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